Lesezirkel

Gespräche über Bücher

Lesezirkel

Jeden 1. Dienstag im Monat,
09.30-11.00 Uhr,
im AGZ Ruggacker,
Bremgartenstrasse 39, Dietikon

An diesem Vormittag stellt ein Gesprächsleiter oder eine Gesprächsleiterin ein Buch vor.

Wir erfahren etwas über das Leben und die Werke des Autors oder der Autorin und anschliessend diskutieren wir darüber.
Es ist von Vorteil das Buch, meistens ein Taschenbuch, vorher zu lesen. Dies ist aber nicht zwingend.

Ohne Anmeldung:
Es können auch nur einzelne Anlässe besucht werden.

Halbjahres-Programme liegen auf: Stadthaus, Buchhandlungen, Bibliothek etc.
Unkostenbeitrag: Fr. 2.--.

Datum Autor/Titel Format Gesprächsleitung
5.2.19

John Steinbeck
Die Reise mit Charley

TB 292 S. Marcel Achermann
5.3.19 Giorgio Bassani
Der Reiher
TB 152 S. Regula Imhof
2.4.19 Peter Stamm
Agnes
TB 153 S. Arthur Portmann
7.5.19 Alice Herdan-Zuckmayer
Das Scheusal
TB 192 S. Helmut Ziegler
4.6.19 Ayelet Gundar-Gushen
Die Lügnerin
TB 333 S. Doris Scherrer

Für nähere Auskünfte oder Anregungen wenden Sie sich an:

Hans Peter Trutmann, Tel: 044 740 81 35 E-Mail

oderBarbara Immer: Tel: 044 422 19 92 E-Mail

Einige Stichworte zum Inhalt des jeweiligen Buches



John Steinbeck, Die Reise mit Charley

Es war das Jahr 1960, als sich John Steinbeck mit seinem Pudel Charley auf Reisen begab. Im Wohnmobil «Rosinante» fuhr er 11 Wochen lang durch 34 Bundesstaaten «auf der Suche nach Amerika». Im Reisebuch von Steinbeck, Nobelpreisträger 1962 für Literatur, vermischen sich ironische Beobachtungen, eigenwillige Begegnungen und hellsichtige Diagnosen. Die Erlebnisse sind zeitlos und sehr aktuell.  

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Giorgio Bassani, Der Reiher

Nichts ist mehr wie früher: Zwar ist der Faschismus vorbei, die alte bürgerliche Ordnung in Ferrara aber aus den Fugen geraten. Was soll Edgardo nur tun, um seine Handlungsunfähigkeit zu überwinden? Sehr früh am Morgen steht er auf, um zur Jagd zu gehen, auch wenn es dafür eigentlich zu kalt ist. Aber irgendetwas muss er ja tun. Seine Frau langweilt ihn, sein Töchterchen versetzt ihn in Hilflosigkeit, seine Landarbeiter proben den Aufstand, mit seinem Neffen, der sich den Faschisten angeschlossen hatte, ist er auseinander gekommen. Als er nach vielen Hindernissen endlich doch am Ziel anlangt und auf einen Reiher schießt, wird er das Gefühl nicht los, er schieße gewissermaßen auf sich selbst. Ein großartiger Roman über die Unfähigkeit, mit einer veränderten Welt zurechtzukommen.       

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Peter Stamm, Agnes

Peter Stamm hat den Schweizer Buchpreis 2018 erhalten. Das damit ausgezeichnete Buch ist aber noch nicht im Taschenbuchformat erschienen. Deshalb habe ich «Agnes» ausgewählt, mit dem P. Stamm den Durchbruch schaffte. Der Erzähler sah Agnes in Chicago in einem Lesesaal. Er, ein Schweizer, recherchiert über amerikanische Luxuseisenbahnwagen, sie, eine amerikanische Physikstudentin, schreibt an ihrer Dissertation. Beim Kaffee die ersten Kontakte. Sie gehen zusammen essen, machen Ausflüge in die nahen Wälder oder spazieren dem Lake Michigan entlang. Eines Tages fordert Agnes ihn auf, ein Porträt über sie zu schreiben. Sie setzt sich wie ein Modell in einen Stuhl, und er beginnt, ihre gemeinsame Geschichte in den Computer zu tippen. Anfangs spielerisch, schliesslich zwanghaft. Die Geschichte verändert sich entsprechend der eigenen Realität. Ein Buch vom Glück, das im Detail liegt und der Nähe, die zwei Menschen trennt. Der ungewöhnliche Roman, mit viel Spannung erzählt, fesselt den Leser bis zur letzten Seite.

Alice Herdan-Zuckmayer, Das Scheusal 

Das Scheusal heisst Mucki und ist ein alter, blinder, unsäglich verwöhnter Hund. Er begleitet 1938 Alice und Carl Zuckmayer ins Exil nach Amerika. Das Buch zählt zu den grossen Tiergeschichten, die über den Menschen so viel aussagen wie über die Kreatur. Es gehört auch zu den grossen autobiographischen Zeugnissen unserer Literatur .

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Ayelet Gundar-Goshen, Lügnerin 

Die junge Eisverkäuferin Nuphar ist eine unscheinbare Frau. Doch als sie eines Tages ein Missverständnis zur Lüge formt, ändert sich das und sie rückt ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Im hellen Licht der Kameras blüht Nuphar auf, und mit ihr wächst und gedeiht die Lüge. Doch wie lange kann sich eine prachtvolle Pflanze halten, wenn ihre Wurzeln im sandigen Grund stecken? «Lügnerin» ist ein fulminanter Roman, der mit Ironie, Scharfsinn und sprachlicher Raffinesse von den grossen Folgen einer kleinen Lüge erzählt.

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Flyer mit Programm zum Herunterladen

 

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